Engerling
10. 01. 2004, Neu Lübbenau, Deutsches Haus
Engerling
Foto: M. Hartmann
Ein Hallo an alle Engerling-Fans!
Am Samstag waren wir in Neu Lübbenau, Engerling spielte zum Tanz auf. Draußen im Spreewald, Nebel und Glatteis! Aber auch dieses Wetter kann keinen Konzertabend mit den Engerlingen aus Berlin irgendwie aus der Bahn werfen.
Und dann ging es los! Vom ersten Titel an bis zum Schluss eine volle Tanzfläche als hätte es die Zeit zwischen unserer Jugend und dem Jahr 2004 nicht gegeben. Ich bin noch am überlegen und grübeln was da so alles aus den Lautsprechern in unsere Herzen und Bäuche gepumpt wurde. Boddi, Heiner, Manne und Vincent, wer hat Euch denn diese, ja wie soll ich es sagen, 'Jungbrunnen-Kur' verschrieben? Dass Engerling-Konzerte immer gut sind und waren, daran zweifelt ja sowieso kein Bluesrock-infizierter Mensch mehr, aber dieses mal war es schlichtweg unglaublich.
Als ein Fan, der seit Gründung diese Band beobachtet und denkt, alles schon gehört und gesehen zu haben, war dieser Abend die Show des bisherigen Jahres 2004!
Kein Titel begann und endete so wie uns bekannt, die Arrangements erfrischend, dass es eine Freude war, die Titel belebend wie nie zuvor, der Heiner spielte eine Gitarre, das einem die Tränen in die Augen strömten, die Band hatte einen Spielfluss erreicht, der so schnell nicht zu toppen ist! Da war es auch kein Problem, dass Basser Manne kurzzeitig von der Bühne verschwand, um sein Werkzeug zu reparieren. Ohne erkennbare Probleme brodelte es weiter, wie extra bestellt, nach dem Motto: Dann spielen wir eben zu dritt weiter!
Und noch eins: Engerling hat den alten Gassenhauer "Mama Wilson" nicht gespielt - sehr passend, jedenfalls für diesen Abend!
Bravo! Dieser wohlklingende Abend wird uns noch eine ganze Weile als Maßstab für eine hervorragende und hoffnungsvolle Zukunft der Rockmusik in Zeiten von DSDSS und Mainstream - Hitparaden verbleiben.


Engerling
10.01.2004, Neu Lübbenau, Deutsches Haus
Torsten Starke, 17.01.2006
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